My issue with “Team No Bad Vibes”

There are days I can’t answer the question “how is your day” with “great”. On some days, I want to share my stressful encounter with others because it helps me process. What I need is the reassurance that my emotions are legit. Hearing that my struggle is not worth to be dealt with is hurtful. However, this is sadly the vibe I get from people who live by the slogan “team no bad vibes”.

Friends who understand and support you are important. To me, these two aspects distinguish between superficial and meaningful relationships. Over the last years, receiving compassion and empathy have become very important for my well being. Are my friends listening to me? Are they taking my problems seriously?
In general, I really can’t complain. My closest friends are giving me all the needed support to stay healthy and sane. These are the people who have been knowing me for years and learned my language.

Most of the time, I am only irritated when I meet new people. Maybe it’s because I’m particularly bad at small talk, but I feel negative topics are remarkably hard to handle. I realised that sincere listening is not a standard within human interaction. In fact, humans suck at communicating. They suck balls.
Talking about meaningless topics, such as the weather, is ok for a first conversation. On the long run, small-talk doesn’t stimulate me. It doesn’t reveal anything about the other person. I get bored. Sharing my struggles and fears have been my way to express my trust in others. I want them to understand how my emotions work. However, honesty doesn’t seem to sell well. Most of the time people try to shut down the topic with replies á la “ah don’t stress about it” or “wow” before changing to a more meaningless trope.

Some things seem to be more important than giving emotional support.

The general incapability to acknowledge others worries hurts me sometimes. Especially when the person has been seeing me for a few months and claims to care. Yes, negativity shouldn’t rule your life. However, telling others the emotion they feel is no legit doesn’t help either. In fact, taking away their emotional credibility is more hurtful than admitting you can’t help.
“It’s only bad when you allow it to be bad!”
This behaviour is feeding the existing pain.

Over the past weeks, I sadly came to the conclusion that it doesn’t matter how much you like somebody. Sometimes people can’t give you the emotional support you need. Sometimes you can’t involvement them deeper into your life. Some friendships are doomed to stay shallow and meaningless.

Too Broke for Art: Kostenfreie Empfehlungen für Juni

Too Broke for Art geht in die zweite Runde!

Die folgende Liste enthält ausschließlich kostenfreie Veranstaltungen (einige jedoch nur für Studierende) und soll zum zwanglosen Besuch motivieren. Alle Angaben wurden nach gutem Gewissen überprüft, Änderungen des Verstantalters sind jedoch möglich.

  • 05.06.2019, Eröffnung: Bani Abidi “They Died Laughing”

    Wann: 19:00 Uhr – 22:00 Uhr
    Wo: Gropius Bau
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei. Mehr dazu: hier.

  • 06.06.2019, Eröffnung:  SUMO / Three Boys from Pasadena

    Wann: 19:00 Uhr – 23:00 Uhr
    Wo: Helmut Newton Foundation, Museum für Fotografie
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei. Mehr dazu: hier.

  • 06.06.2019, Eröffnung: Schering Stiftung Art Award 2018: Anna Daučíková

    Wann: 19:00 Uhr – 22:00 Uhr
    Wo: KW Institute of Contemporary Art
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei . Mehr dazu: hier.

  • 07.06.2019, Eröffnung: Food for the Eyes & Elfie Semotan

    Wann: 19:00 Uhr – 23:59 Uhr
    Wo: C/O Berlin
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei. Mehr dazu: hier.

  • 21.06.2019, Eröffnung: Image Bank

    Wann: 19:00 Uhr – 22:00 Uhr
    Wo: KW Institute of Contemporary Art
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei . Mehr dazu: hier.

Diese Liste wird im Laufe des Monats noch ggf. angepasst und ergänzt. Empfehlungen und Tipps gerne in die Kommentare.

Too Broke For Art: Kostenfreie Empfehlungen für Mai

Sehr lange wurde auf dieser Seite nichts mehr hinzugefügt und ich dachte mir, ein einfacher Beitrag sollte das lange Schweigen brechen.

Studenten sind arm und Kunst ist teuer. So oder so ähnlich beschreiben meine Freunde ihr Verhältnis zur Kunstinstitution. Anders als in London sind die staatlichen Museen in Deutschland leider nicht kostenfrei. Neben dem finanziellen Aspekt kommt auch eine Hemmung vor dem selbstständigen Museumsbesuch hinzu. “Ich weiß so wenig darüber.” Die Angst in der Ausstellung überfordert zu sein und nichts mitnehmen zu können, hindert einige meiner Freunde daran die Museen zu betreten. Als angehende Kunstlehrerin ein eher semi-geiles Fazit.

Die folgende Liste enthält ausschließlich kostenfreie Veranstaltungen (einige jedoch nur für Studierende) und soll zum zwanglosen Besuch motivieren. Highlight ist in diesem Monat der Internationale Museumstag am 19. Mai mit zahlreichen Aktivitäten begleitend zum Besuch.

  • 02.05.2019, Talk: Andreas Mühe & Norbert Bisky

    Wann: 18:30 Uhr – 19:30 Uhr
    Wo: Hamburger Bahnhof
    Was: Gespräch mit Andreas Mühe und Norbert Bisky anlässlich der neuen Ausstellung “Mischpoche”. Mehr dazu: hier.

  • 10.05.2019, Eröffnung: Raum und Identität

    Wann: 19:00 Uhr – 23:00 Uhr
    Wo: Aff Galerie
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei. Mehr dazu: hier.

  • 16.05.2019, Eröffnung: Gustave Caillebotte

    Wann: 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
    Wo: Alte Nationalgalerie
    Was: Vernissage zur neuen Ausstellung. Eintritt kostenfrei. Mehr dazu: hier.

  • 18.05.2019, Students’ Day – bauhaus imaginista

    Wann: 13:00 Uhr – 18:00 Uhr
    Wo: Haus der Kulturen der Welt
    Was: Interaktives Game
    In Zusammenarbeit mit Studierenden des M.A. Angewandte Kulturwissenschaften und Kultursemiotik der Uni Potsdam.
    Veranstaltung ist kostenfrei für Studierende. Mehr dazu: hier.

  • *19.05.2019, Internationaler Museumstag*

    Wann: ganztägig
    Wo: u.A. Bröhan Museum, Deutsch historisches Museum, Deutsches Technikmuseum, Museum für Naturkunde Berlin, u.v.m.
    Was: Führungen, Workshops, etc.
    Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und findet im Jahr 2019 bereits zum 42. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mehr dazu: hier.

  • 25.05.2019, TISCHGESPRÄCH #18: About the Museums

    Wann: 15:00 Uhr – 17:30 Uhr
    Wo: Altes Museum
    Was: Workshop
    Werdet Amateure! Wie Museen durch partizipative Projekte lernen können.
    Veranstaltung ist kostenfrei für Studierende. Mehr dazu: hier.

Diese Liste wird im Laufe des Monats noch ggf. angepasst und ergänzt. Empfehlungen und Tipps gerne in die Kommentare.

You don’t spark joy

Über Hannes Soltau und seine Meinung zu Marie Kondo

Etwas verspätet öffnete ich die Sonntagsausgabe des Taggesspiegels und sah die Frau, die aktuell überall zu sehen ist: Marie Kondo.

“Does this spark joy?”, höre ich irgendwo aus meiner Erinnerung und las die Unterschrift: ZWEI MEINUNGEN Ein Pro & Contra zum neuen Aufräumhype.

Na das klingt schon etwas spannender, sagte ich mir und blätterte auf Seite 3. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Menschen mir das Buch von Marie Kondo empfohlen haben. “Es hat mein Leben so verändert”, versuchten Freundinnen es mir anzudrehen. Als dann die Netflix Serie erschien, hätte ich kotzen können. In einem niemals endenwollenden Strom aus Benachrichtigungen empfahl mir gefühlt jeder 3. die Konmari Technik. I get it! You fold fucking socks.

Ihr seht, ein Fan bin ich beim Besten willen nicht. Aus diesem Grund war ich umso neugieriger eine Meinung zu lesen, die ebenfalls den Aufräumhype kritisiert. Zu meiner Enttäuschung wurden keine Glücksfunken in mir entfacht und ich frage mich, ob ich die Zeitung hätte begrüßen sollen, bevor ich sie las.

“Und [meine Oma] hätte auch Marie Kondo geliebt. Allein wegen des eingefrorenen Dauerlächelns, um das herum jegliches menschliche Mienenspiel unter einer zentimeterdicken Kosmetikschicht verschwindet.”

Was Soltau in seinem Text zusammen kratzt, kritisiert entweder Kondos Aussehen oder irgendwelche Annahmen, die nichts mit der Konmari Technik gemein haben. Hier wird Marie Kondo mit Minimalismus gleichgestellt, weil offenbar die Zeit für Recherchearbeit nicht reichte.

Weswegen Soltau die Entsorgen von Kinderfotos und Liebesbriefe mit Konmari verbindet, bleibt nämlich schleierhaft. “Spiegeln sich darin doch Erinnerungen und Erfahrungen”, argumentiert der Autor. Ganz richtig, und diese finden in der Konmari Technik auch ihren Platz. Jeder Mensch entscheidet selbst, welche Objekte Freude bereiten und welche nicht. Sollten die Liebesbriefe Glücksfunken in uns entfachen, so müssen wir sie auch nicht entsorgen. Zu dem Zusatz des Autors, dass Erinnerungen auch dann wichtig seien, wenn sie schmerzhaft sind, kann ich nur folgendes sagen: ich brauche bestimmt kein Foto meines Stalker Ex-Freundes in meiner Schublade, nur damit ich diese Lektion fürs Leben nicht vergesse.

Ja, auch ich mag mein kleines Chaos und fühle mich in einer kargen Wohnung wie die von Kondo nicht wohl. Muss man aber so weit gehen und gehässige Kommentare zum Aussehen machen? Eh… thank u next.

In dem Sinne  halte ich diese Seite 3 der Zeitung ein letztes Mal in meiner Hand, sage “Danke” und werfe sie auf den Berg Papier, der nicht so schnell entsorgt wird.
(Ich mag Aufräumen vielleicht nicht feiern, aber die Memes zu Marie Kondo finde ich super.)

A text per day- My fear of creating shit

Not every creation has to fulfil great expectations. It might be bitter, but most of my texts will stay trivial and meaningless. I don’t care.
I am free to create for the sake of creation itself. Despite all the shallow words, I do feel more at peace and sane when writing.

A meaningful piece of work does not come overnight. It starts with a vague intuition and will grow with enough care and attention. The first draft is never perfect- it’s not supposed to be. Never.
The difference between the draft and the finished work is the process in between. Re-definition and improvement are only helpful if I allow flaws to become visible. Neglecting the imperfection of my vision means suffocating the chance of innovation.

Decisions and ideas can change their form at any stage. If guidelines aren’t helping anymore, I am free to toss them aside. A rule without purpose is nothing but an unnecessary weight on a long journey.

This text is written today and might lose it’s relevance tomorrow but so be it. I find peace in forming these sentences and phrases. This draft of many has no claim for perfection.

Even though my texts are going to be short or poorly written, my wish to create is bigger than the fear of ridicule.